Digital gilt oft automatisch als nachhaltiger – doch das stimmt nicht immer.
Eine aktuelle Bewertung des Öko-Instituts Freiburg zeigt:
Gedruckte Werbung kann deutlich weniger Treibhausgasemissionen verursachen als digitale Werbeformate, vor allem bei Prospekten.
Die wichtigsten Ergebnisse:
Verglichen wurden typische Werbeformate auf Basis von 1 Million Impressionen:
Prospekt: Print deutlich besser
- Print-Prospekte: 642 kg CO₂
- Online-Prospekte (PDF): 3.360 kg CO₂
Damit liegt Print beim Prospektvergleich rund fünfmal besser.
Anzeige: Print auch vorne
- Print-Anzeige (Tageszeitung): 67 kg CO₂
- Online-Banner: 102 kg CO₂
Warum verursacht Online-Werbung so viel CO₂?
Viele unterschätzen: Digitale Werbung benötigt Infrastruktur – und die läuft permanent.
- Online-Prospekte belasten besonders durch Serverinfrastruktur und Datenübertragung
- Bei Online-Bannern sind vor allem Endgeräte wie Smartphone/PC der größte Emissionsfaktor
Ein zentraler Punkt: Je länger Werbung online betrachtet wird, desto höher steigen die Emissionen.
Was bedeutet das für Unternehmen?
Ihr Vorteil: Nachhaltigkeit ohne Performance-Verlust
Für Ihr Marketing bedeutet das: Sie müssen sich nicht zwischen Gewissen und Reichweite entscheiden.
Wenn Sie auf Print setzen, entscheiden Sie sich für ein Medium, das in der Klimabilanz oft der Champion ist.
Das schont nicht nur Ihr CO₂-Konto, sondern stärkt auch Ihre Glaubwürdigkeit bei einer zunehmend kritischen, umweltbewussten Zielgruppe.
Fazit
Nachhaltigkeit trifft Wirkung: Print ermöglicht langes Betrachten ohne steigende Emissionen.
Während jede Sekunde Online-Nutzung den CO₂-Zähler weiterdreht, bleibt der CO₂-Wert Ihres gedruckten Printproduktes konstant – egal, wie oft es zur Hand genommen wird.
Weitere Infos zur Nachhaltigkeit der O/D unter: https://od-online.de/unternehmen/od/umweltversprechen/
Originalquelle: Öko-Institut Freiburg: „Bewertung des Treibhausgaspotentials von Print- und Onlinewerbung“, Kurzfassung der Studienergebnisse, November 2025.








